Stages of Ageing II: Altern in der freien Szene – das überregionale Panel
Diskurs
Oktober 26 | 19.00 Uhr
Auf Zoom
Auf Deutsch mit Übersetzung in Deutsche Gebärdensprache (DGS)

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Die Veranstaltung findet auf der Videokonferenz-Plattform Zoom statt. Es muss die neueste Version (mind. 5.3.0) der Software Zoom heruntergeladen und deren Datenschutzerklärung zugestimmt werden. Zur Zoom-Anleitung bitte HIER klicken. Wenn Sie während der Veranstaltung Ihr Video und/oder Audio einschalten, sind Sie kein*e passive*r Zuschauer*in mehr. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass es zu Foto- und Videoaufzeichnungen Dritter kommt. Darüber hinaus wird die Veranstaltung aufgezeichnet und im Nachhinein online verfügbar gemacht.

Stages of Ageing – das Diskursprogramm des Festivals Coming of Age nimmt jene Bedürfnisse im Alter(n) in den Blick, die in unserer Gesellschaft sowie in den Strukturen der Freien Theaterszene bislang zu kurz kommen. In drei Gesprächen werden sich Akteur*innen der Berliner und der überregionalen Freien Szene über folgende Fragen verständigen:

Wie könnte eine Generationengerechtigkeit innerhalb der Tanz- und Performanceszene aussehen, und wie könnten Ressourcen wie Arbeit, Geld, Räume und Aufmerksamkeit gerechter verteilt werden? Wie kann der Wunsch nach Nachhaltigkeit mit dem Zwang, immer Neues präsentieren zu müssen, ausbalanciert werden? Was wäre eine generationengerechte Förderung zwischen Innovation und Kontinuität? Wie steht es um den Umgang mit und den Wert eines sogenannten Werkes und langjähriger künstlerischer Erfahrung? Welche Wertschätzung ist für die lebenslange Arbeit als Künstler*in wünschenswert? Wie steht es um das Verhältnis von Konkurrenz und gegenseitiger Inspiration zwischen Alt und Jung und den „Makel des Alters“ als unsichtbares Kriterium sowohl in der „Förderwürdigkeit“ als auch in der Programmauswahl? Innovation über 50 – geht das, gibt’s das? Wie organisieren Gruppen und Companies ihre Generationenwechsel und welche best-practice-Beispiele gibt es hierfür?

Stages of Ageing II ist ein Gespräch über Sichtbarkeit, Wünsche und best-practice-Beispiele zum Altern in den darstellenden Künsten. Mit einem Impulsvortrag von Silke van Dyk (Professorin für Politische Soziologie am Institut für Soziologie der Friedrich-Schiller-Universität Jena mit Forschungsschwerpunkt u.a. Soziologie des Alters und der Demografie) und anschließendem Gespräch mit Angie Hiesl (Choreografin, Performance- und Installationskünstlerin/Köln, u.a. Initiatorin des Online- Symposiums „War schön, kann weg … Alter(n) in der darstellenden Kunst“), Hannah Zufall (Autorin, Theatermacherin/Berlin, Mitinitiatorin The Golden Age Netzwerk), Almuth Fricke (Leiterin kubia – Kompetenzzentrum für kulturelle Bildung im Alter und Inklusion, Köln), Janina Benduski (u.a. Beirätin und Mit-Initiatorin der Studie Systemcheck/Bundesverband freie darstellende Künste, PAP Berlin).

Die Veranstaltung findet auf Zoom statt und dauert maximal 2 Stunden ohne Pause. Sie findet in deutscher Lautsprache statt und wird in deutsche Gebärdensprache (DGS) übersetzt. Bitte wählen Sie oben rechts die Sprecher*innen-Ansicht aus, um das Dolmetscher*innen-Fenster gut sehen zu können. Bei Fragen oder für weitere Informationen zur Barrierefreiheit wenden Sie sich bitte an Gina Jeske unter oder 030 27 89 00 35.

Moderation Franziska Werner GÄSTE Janina Benduski, Silke van Dyk, Almuth Fricke, Angie Hiesl, Hannah Zufall (The Golden Age Netzwerk) DGS-VERDOLMETSCHUNG Oya Ataman, Aileen Brennan